Verwalten von Quoten

Ihre Portallizenz

Bevor wir uns damit beschäftigen, welche Quoten auf Opendatasoft-Portalen existieren, muss erst einmal das Thema Lizenzen angesprochen werden. Für jedes einzele Opendatasoft-Portal gibt es eine Lizenz. Das ist ein Vertrag zwischen Opendatasoft und den Portalbesitzern, der die Menge an Daten, die in das Portal eingespeist werden können, sowie die Nutzung dieser Daten definiert.

Beispielsweise können Freemium-Portale bis zu 5 Datensätze mit jeweils maximal 20000 Einträgen haben.

Ihre Lizenz definiert 4 globale Portalbegrenzungen. Die erste legt eine Obergrenze für die Nutzung der Daten fest und die anderen regeln die Datenmenge, die Sie ins Portal einspeisen können.

  • Die Quote Anzahl der API-Aufrufe begrenzt die Anzahl der Datenanforderungen in einem bestimmten Zeitrahmen (normalerweise innerhalb eines Monats).

Wichtig

Die Messung der Anzahl der API-Aufrufe ist nicht unbedingt leicht nachzuvollziehen, da es sich um ein äußerst technisches Maß der Aktivität handelt. Sie lässt sich jedoch wie folgt zusammenfassen: Jedes Mal, wenn jemand auf Ihr Portal zugreift, z. B. auf die Datensatzkatalogseite, sendet die Schnittstelle Anforderungen für die Filterwerte, die ersten 10 Datensätze, die nächsten 10 usw. an das Portal. Jede dieser Anforderungen ist ein API-Aufruf, der für die Quote zählt.

API-Aufrufe werden also von Besuchern Ihres Portals gemacht, aber auch von Entwicklern, die die API zum Abrufen der von Ihnen veröffentlichten Daten nutzen, sowie außerhalb Ihres Portals gehosteter Dashboards.

  • Die Quote Datengröße begrenzt die Gesamtmenge der Daten in Datensätzen in der Domain

  • Die Quote Datensätze begrenzt die Gesamtanzahl der gegenwärtig veröffentlichten Datensätze, einerseits für lokale Datensätze und anderseits für verbundene Datensätze

  • Die Quote Einträge begrenzt sowohl die Gesamtanzahl von Einträgen innerhalb veröffentlichter Datensätze wie auch die Höchstanzahl von Einträgen pro Datensatz

Im Back-Office-Bereich Lizenz können Sie diese Quoten sehen und sämtliche Informationen im Zusammenhang mit Ihrer Lizenz prüfen.

Einrichten von Standardbeschränkungen für Benutzer

Da globale Obergrenzen für Ihr Portal existieren, möchten Sie wahrscheinlich vermeiden, dass jemand ganz allein die komplette Lizenzquote in Anspruch nimmt. Daher können Sie allgemeine Grenzen für Benutzer festlegen. Steht Ihr Portal auch anonymen Benutzern offen, können Sie andere Grenzen für sie festlegen. Sie können auch eine globale Grenze für alle anonymen Benutzer einrichten, um sicherzustellen, dass sie nicht die gesamte Nutzungsquote verbrauchen.

Einrichten können Sie diese Beschränkungen im Back-Office Ihres Portals, und zwar im Unterbereich Sicherheit des Bereichs Konfiguration.

Startet ein Benutzer eine Anforderung (z. B. API-Aufruf oder Datensatzerstellung von einer Datensatzveröffentlichung) stellen wir sicher, dass er weder die für ihn festgelegte Standardbegrenzung noch die globale Portalbegrenzung erreicht. Wäre das der Fall, würde ihm das anhand einer Popupnachricht signalisiert.

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Einrichten spezifischer Einschränkungen für individuelle Benutzer und Benutzergruppen

Einige Ihrer Benutzer übernehmen bestimmte Rollen in Ihrer Organisation, die einen Bedarf an höheren als den standardmäßigen Quoten rechtfertigen. Beispielsweise muss Ihr Chief Data Officer so viele Datensätze veröffentlichen können, wie die Lizenz zulässt, während Sie registrierten Benutzern nur jeweils die Erstellung einiger weniger Datensätze gewähren.

Dazu müssen Sie zur Benutzerverwaltungseite bzw. der entsprechenden Gruppenverwaltungsseite wechseln, wo Sie eine für den jeweiligen Fall passendere Begrenzung einrichten können.